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Die Notrufnummern 110 und 112 werden auch weiterhin nicht an die zuständige Zentrale Leitstelle Frankfurt gemeldet sondern zuerst nach Friedberg. Ein Antrag des Ortsbeirates Harheim zur direkten Verbindung wurde
vom Magistrat abgelehnt.
Die Telekom AG hat auf Anfrage der Stadt Frankfurt angegeben, daß der jetzige Zustand durch “historisch gewachsene Netzstrukturen der Telekom” bedingt sei
(...haben wir immer schon so gemacht..) und:
“...Durch technische Einrichtungen ist jedoch sichergestellt, daß in Friedberg eingehende Notrufe über 112 aus diesen Stadtteilen unverzüglich
per Knopfdruck nach Frankfurt am Main weitergeleitet werden...”
Daß sich die Telekom, die sich so gerne als Hochtechnologiefirma ansieht, tatsächlich dazu bekennt, daß sie nicht in der Lage ist, einen mechanischen Knopfdruck zu
automatisieren, bringt so manchen Hobbyelektroniker doch heftig ins grübeln. Vielleicht doch die falschen Aktien gekauft?
Und weiter gehts: “...die geschätzten Kosten belaufen sich auf einmalig DM 500.000 für Programmierarbeiten und Netzmanagement. Darüber hinaus entstehen
jährliche Folgekosten in Höhe von ca. DM 50.000.
Und diese Summen möchte die Telekom, die als nachfolger der Bundespost scheinbar nie so weit gedacht hat, die Vorwahlen an tatsächliche Gegebenheiten
anzupassen, gerne von der Stadt Frankfurt haben. Diese jjedoch sieht sich zu diesen Ausgaben derzeit nicht in der Lage.
--> siehe auch Notrufnummern
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