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Zuviel Rot, zuwenig Grün

“An dieser Ampel steht man bei Rot bis zu zweieinhalb Minuten - das ist entschieden zu lang” - wütende Bürger beschweren sich beim Ortsbeirat. Die Rotphase solle deutlich verkürzt werden.

Der Ärger ist verständlich, besonders, weil unter unglücklichen Umständen an der Kreuzung bei Nieder-Erlenbach gleich nochmals eine zweieinhalbminütige Rotphase zur Geduld zwingt.

Anfragen beim Amt für Straßenbau werden stossen auf Verständnis. Geändert werden kann die Ampelprogrammierung aber so einfach nicht. Wie immer bei Baustellen gebe das Ordnungsamt die Schaltung der Ampeln vor und überprüfe auch genau deren Einrichtung, so der Leiter des Baubezirks Nord im Straßenbauamt, Rüdiger Auth. Eine beiläufige Änderung der Schaltung durch Drehen der Regler ist also nicht möglich. Die eingerichtete Ampelschaltung sei so programmiert, dass während einer Grünphase tatsächlich alle wartenden Autos die Kreuzung passieren könnten, und keiner der wartenden Verkehrsteilnehmer länger als eine Rotphase warten müsste.
Da kann man nur noch darauf hoffen, dass die Winter mild wird, damit die Bauarbeiten am Radweg bald abgeschlossen und wieder ein regulärer Ampelbetrieb möglich wird. Derweil könnte ja noch überlegt werden, ob vor der Ampel Leihdecken und Glühwein ausgegeben werden könnten. Glühwein natürlich nur für die Beifahrer über 18.
  

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