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Achtung, giftig !!
Kaum sind die niedlichen aber nicht ungefährlichen Eichenprozessionsspinner nicht mehr da, droht neue Gefahr: der giftige Bärenklau macht sich breit - auch an den Ufern der Nidda.
Der Saft der Staude ist hochgradig giftig und das Berühren des Saftes und Teile der Pflanze können zu schweren Hautverätzungen führen, auch gerade dann, wenn die Haut mit Licht in
Verbindung kommt. Die Giftpflanze blüht im August und liebt feuchtes Umfeld.
Die Pflanze kommt ursprünglich aus dem Kaukasus. Für die Ausbreitung in Mitteleuropa ist vor allem der russische Zar Alexander I. verantwortlich, der dem Fürsten Metternich nach dem
Wiener Kongress eine Vase voll Samen des Riesen-Bärenklaus schenkte. Heute wäre man froh, diese Pflanze wieder los zu sein, lassen sich doch die Bestände nur sehr schwer dauerhaft entfernen.
Jetzt hilft zuerst Vorbeugung und Information - insbesondere sollten auch Kinder gewarnt werden, unbekannte Pflanzen mit bloßen Händen anzufassen.
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