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Diskussion über Baugebiete in Harheim beginnt erneut.

Ausser dem Verbrauchermarkt stehen noch keine neuen Häuser im Harheimer Baugebiet Nord-West und über das Baugebiet Süd wird
erst noch der Satzungsbeschluss fallen, da keimen Diskussionen auf, ob es denn Sinn macht, so viel Gelände in Harheim mit Wohnhäusern zu bebauen. Dabei sind die geplanten Baugebiete in Harheim noch längst nicht die grössten im Vergleich mit der Fläche im Frankfurter Norden, in denen in den nächsten Jahren gebaut werden kann. Neben Riedberg und Preungesheim wird in den nächsten Jahren auch in Bonames-Ost mit einem grossen neuen Baugebiet zu rechnen sein.

Kein Wunder, dass bei Bürgern in Harheim die Sorge sich breit macht, dass die Immobilienpreise drastisch sinken könnten und dass Mietwohnungen nicht mehr wie in den Vorjahren einfach und schnell vermietet werden könnten.

Nicht genug Fläche ist es indes für den Planungsverband Ballungsraum Rhein/Main. Der will im neuen regionalen Flächennutzungsplan eine Fläche östlich von Harheim-Nord zusätzlich als Bauland ausweisen. Eine Idee, gegen die sich in Harheim sowohl GRÜNE als auch CDU ausgesprochen haben. Der Gegenvorschlag im Ortsbeirat, mittelfristig das Gewerbegebiet im Kalk in ein allgemeines Wohngebiet umzuwandeln und den dort ansässigen Firmen bei der Suche nach neuen Standorten zu unterstützen, wurde jedoch von der Stadt Frankfurt abgelehnt.

Bedauerlich, könnte dies doch immerhin das Verkehrsproblem lösen, das dieses Gewerbegebiet mit sich bringt: Spitzenstrasse und Philipp-Schnell-Strasse sind nicht für Schwerlastverkehr geeignet, der jetzt dort täglich rollt. Nach heutigen Maßstäben wäre dort ein Gewerbegebiet allein wegen der verkehrsmässigen Erschliessung keinesfalls genehmigungsfähig.

“Die haben es sich sehr einfach gemacht” meint daher auch Helmut Seuffert von den Grünen im Ortsbeirat: Weil die ansässigen Firmen geäussert haben, vorerst nicht wegzuwollen, kann eine andere Planung nicht gemacht werden. “Aber der Bauer wurde nicht gefragt, ob er seine Wiesen für ein Baugebiet hergeben würde....”