|
Keinerlei Änderungen an dem vorgelegten Bebauungsplan für Harheim-Süd will das Planungsamt zulassen. In einem Gespräch zwischen Ortsbeiräten und dem Vertreter des Stadtplanungsamtes, Antonius Schulze Mönking, konnte kein
Kompromiß erzielt werden.
Ein geforderter Kreisverkehr an der neuen Zufahrt zur Umgehungsstrasse wurde abgelehnt. Dazu müsse Fläche dazugekauft werden, und die Harheimer Eigentümer dieser Flächen hätten bereits signalisiert, dass sie nicht verkaufen
wollten. Daher müsse es dort eine T-Anbindung werden.
Die Umplanung eines Baufensters - der Vorschlag wurde vom Ortsbeirat gewünscht, um den zukünftigen Bewohnern eine Gartenfläche in südlicher Richtung zu ermöglichen -
wurde abgelehnt. Dafür müssten die Pläne erneut neu ausgelegt werden. Mit diesem Argument wurden auch sämtliche andere Änderungswünsche des Ortsbeirates begegnet.
Auf Rückfrage, weshalb zwischen der Auslegung im Jahre
2000 und der Vorlage im Ortsbeirat im November 2005 fünf Jahre verstrichen sind, erklärte der Vertreter des Planungsamtes, dass sich insbesondere die Verhandlungen mit der katholischen Kirche zwecks Erwerbs von
Ausgleichsflächen so lange hingezogen hätte.
Der ultimativen Forderung, die Anfrage des Ortsbeirates als erledigt zu betrachten, wollten die Harheimer Ortsbeiräte allerdings so nicht nachkommen. Schliesslich würden hier
Entscheidungen gefällt, deren Auswirkungen hinterher nicht mehr geändert oder verbessert werden könnten.
|