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Zusätzliche Hortgruppe in den
Gemeinderäumen der katholischen Kirche


“Die Kirchengemeinde St. Jakobus hat sich bereit erklärt, in den Gemeinderäumen bis zur Fertigstellung des Kita-Neubaus eine Hortgruppe (20 Plätze) einzurichten und die Trägerschaft dafür zu übernehmen. Damit können alle Kinder, die im kommenden Schuljahr eingeschult werde und für die ein Hortplatz benötigt wird, aufgenommen werden”.

In einem Schreiben vom 26.3.2010 hat das Stadtschulamt den Ortsbeirat von der Einrichtung der Kinderbetreuungsplätze unterrichtet. Die vom Ortsbeirat präferierte Problemlösung mit einer Containerunterbringung auf dem Areal neben dem Verbrauchermarkt in Harheim-Nord wurde damit gleichzeitig abgelehnt. In diesem Container sollten auch Kinder aus Nieder-Erlenbach betreut werden. Der Ortsbeirat Nieder-Erlenbach konnte aber dieser Übergangslösung nicht zustimmen.

 

Schuldezernentin Jutta Ebeling sagt weitere Kinder-Betreuungsplätze zu

“Ich bin der fehlende Betreuungsplatz Nr. 21” steht auf dem Schild, das eine junge Frau vor sich hängen hat. Zusammen mit den anderen fehlenden Betreuungsplätzen warten sie an diesem Montag abend auf die Schuldezernentin Jutta Ebeling, die im Bürgerhaus vom Ortsbeirat eingeladen worden ist, um über die Kinderbetreuungssituation in Harheim zu berichten.

Am Ende der Diskussion waren die in großer Zahl erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer jedoch nur sehr verhalten optimistisch. Zwar gab das Schulamt an, bereits 6 Betreuungsplätze für das laufende Jahr zusätzlich geschaffen zu haben. Angesichts von etwa aktuell 50 fehlenden Plätzen befürchten die meisten jedoch das Losverfahren.

Die Schuldezernentin verwies auf die im Bau befindliche neue KT im Baugebiet Nord, und erklärte, dass damit rund 100 neue Plätze in Harheim geschaffen würden. Empörte Eltern machten dazu ihrer Wut Luft: “Die neue KT hätte ursprünglich schon längst eröffnet sein sollen. Der Bau ist doch vom Stadtschulamt immer wieder verschoben worden!”

Dem starken Wunsch der Eltern gegenüber, auf dem Areal neben dem Netto einen Container-Kindergarten zu errichten, da im Anschluß nach Eröffnung der neuen KT wieder übergangsweise Raum benötigt wird, weil die bestehende KT96 dann abgerissen und neu aufgebaut wird, konnte Ebeling keine Zusage machen, wohl aber bat sie um eine Bedenkzeit bis Ostern, innerhalb derer sie prüfen lassen wolle, ob diese Container-KT realisierbar wäre.