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Ausbau der Niddabrücke für Durchgangsverkehr?
Für Besorgnis haben Informationen gesorgt, wonach bei der Erweiterung der S-Bahn S6 auf 4 Spuren am Berkersheimer Bahnhof nun doch eine Auto-taugliche Unterführung entstehen soll und ausserdem die Brücke über die Nidda
“ertüchtigt” werden soll, damit sie zukünftig mit Fahrzeugen bis 16 Tonnen befahrbar wäre.
In der Planungsphase vor ca. 4 Jahren waren sich Berkersheimer und Harheimer einig: Beim Umbau der Station “Berkersheimers Bahnhof” sollte keine
PKW-Verbindung zwischen Berkersheim und Harheim geschaffen werden. Demzufolge war auch eine Unterführung lediglich für Fussgänger und für Radfahrer geplant. Damit die Bauern aus Berkersheim auch tatsächlich mit dem Traktor zu
ihren Feldern kommen, sollte die Unterführung an der Reithalle entsprechend eingerichtet werden.
Nun ist mittlerweile der deutsche Bahn aufgefallen, dass nach dem Wegfall des beschrankten Bahnübergangs im Falle eines
Brandes an den Häusern auf Harheimer Seite die Feuerwehr Probleme hätte, diese Häuser anzufahren. Aus diesem Grunde sei eine Unterführung notwendig, ausserdem solle die Niddabrücke verbreitert (oder besser: neu gebaut)
werden, damit auch von Harheimer Seite die Feuerwehr eingreifen könne.
Es stellt sich die Frage: In welch bedrohlicher Sicherheitslücke hat man denn jahrelang diese Häuser gelassen? Da die Schranke ja bis zu 15 Minuten
geschlossen sein kann mag man sich das Szenario ja gar nicht vorstellen, daß auf der einen Seite die Feuerwehr machtlos zusehen muss, wie auf der anderen Seite ein, zwei oder gar drei Häuser in Ruhe niederbrennen - und sie
nicht über die Schienen können.
Da ist es doch gut, dass man die Deutsche Bahn und den Regierungspräsidenten hat. Die scheuen denn nun wohl keine Mühen und Kosten und lassen eine Unterführung (20 Millionen EUR) und -
wenn man schon mal dabei ist - auch eine neue Brücke bauen. Ob die Harheimer und Berkersheimer Bürger das wollen? Wen interessiert denn schon sowas......
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