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Ungewohnter Anblick für Frankfurter Verhältnisse: Am späten Samstagabend zog eine Lichterprozession der portugiesischen Kirchengemeinde durch Harheim.
Eine Tradition, die vielen nur noch aus dem
Fernsehen und aus Ländern wie Italien oder Spanien bekannt ist: eine Prozession der Gläubigen, ein Mariengedenken. Nach der Eucharistiefeier zog die Kirchengemeinde singend mit etwa 300 Menschen zu den Altären in
Harheim. Gefeiert wird der Gedenktag “Unserer Lieben Frau in Fatima”. Wer mitten im Lichtermeer aus Kerzen und zwischen den singenden und wandelnden Menschen für einen Moment die Fachwerkhäuser des
Frankfurter Stadtteiles ausblendet, fühlt sich auch durch die portugiesische Sprachumgebung sofort 1000 km nach Süden versetzt.
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