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Spielstrasse bleibt erhalten! Nur ein kleiner Abschnitt wird renaturiert!

Offensichtlich herrschte Einigkeit bei Ortsbeiräten und Bürgern in der Frage, was aus der Riedhalsstraße werden soll: niemand wollte, dass ein großer Teil aufgerissen und renaturiert wird, wie vom Umweltamt vorgeschlagen.

Damit war aber auch schon Schluss mit der Einigkeit und im Verlauf der Bürgerfragestunde zeigte sich, dass das “Hände weg von der Spielstraße” aus völlig unterschiedlichen Gründen geäussert wurde: Einige Bürger beharrten darauf, dass die Straße so bleiben müsse wie sie sei, damit sie im Bedarfsfalle wieder für den Verkehr freigegeben werden könne. Ortsbeirat Alfred Quirin von der BFF forderte, dass Harheimer Flächen nicht für Baumaßnahmen in anderen Ortsteilen zur Verfügung stehen sollten, die Ortsbeiräte der SPD waren der Ansicht, nur ein kategorisches Nein gegenüber allen Begehrlichkeiten könne die Spielstraße auf Dauer schützen. Grüne und die Vertreter der CDU waren sich in dieser Frage überraschenderweise einig: Die dauerhafte Sicherung der Spielstrasse und des Areals für Kinder, Jugendliche und Freizeitnutzung könne am Besten dadurch geschehen, dass die Straße - begrenzt auf eine Länge von maximal 35 Metern - zurückgebaut würde.

Erstaunlich, dass der Rückbau einer ohnedies nicht mehr für den KFZ-Verkehr genutzten Straße derart die Emotionen anfachte. Einige Bürger warfen Ortsbeiräten Befangenheit vor, drohten, und äusserten ihren Unmut lautstark während der Abstimmung. Unter dem Strich bleibt jedoch: die Pläne des Sicherheitsdezernenten Rhein und des Umweltamtes, die einen grossflächigen Rückbau wünschten, wurden deutlich abgelehnt, zugestimmt wurde einer teilweisen Neugestaltung unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte.