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Ein Kreuz mit (in) der Trauerhalle.

Es ist ein Kreuz mit der Harheimer Trauerhalle. Im November nach der Umgestaltung eingeweiht, wurde sie jetzt wieder zum Problemfall in der Ortsbeiratssitzung: Ein Kreuz muss in die Trauerhalle. Und zwar: fest verankert.

So jedenfalls der Wunsch der CDU, die ihren Antrag mit der Begründung versehen haben: “Das Kruzifix ist Symbol einer jahrtausendalten christlichen Kultur und soll als solches nicht zur Beliebigkeit einer sich abzeichnenden kulturellen Diskussion verwertet werden.”

Harheim als Ort der Auseinandersetzungen zwischen christlichem Abendland und islamistischem Fundamentalismus? Vielleicht wäre man besser beraten, das mit etwas Abstand nüchterner zu betrachten. Längst nicht jedem Toten bedeutet das Kreuz oder der christliche Glaube soviel, daß er darauf nicht verzichten mag. Und längst nicht jeder Tote ist Mitglied einer christlichen Kirche.

Da ist die Ansicht der GRÜNEN vielleicht verständlich: eine Trauerhalle ist ein öffentliches Gebäude (und keine Kirche) und christliche Symbole haben in öffentlichen Gebäuden nichts zu suchen.

(27.1.2004)

Renovierte Trauerhalle eingeweiht.

In einer kurzen Zeremonie hat Stadtrat Zimmermann am 24.11.2003 die neue umgestaltete Trauerhalle auf dem Friedhof eröffnet. Damit können mindestens kleinere Trauerfeiern vor Wind und Wetter geschützt in würdigem Umfeld abgehalten werden.

Trotz der Freude wurde allerdings bereits Kritik daran geäussert, daß die Glasfront nicht wie ursprünglich vorgesehen als Flügeltüren eingesetzt wurden. Damit besteht keine Möglichkeit, für grössere Trauergemeinden den Raum nach aussen zu öffen. Wiederholt war zuvor auch schon die äussere Gestaltung der Trauerhalle kritisiert worden. Beides - die äussere Gestaltung wie die Flügeltüren - sind aufgrund der Finanznot der Stadt Frankfurt eingespart worden.

(26.11.2003)