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Ein Kreuz mit (in) der Trauerhalle.
Es ist ein Kreuz mit der Harheimer Trauerhalle. Im November nach der Umgestaltung eingeweiht, wurde sie jetzt wieder zum
Problemfall in der Ortsbeiratssitzung: Ein Kreuz muss in die Trauerhalle. Und zwar: fest verankert.
So jedenfalls der Wunsch der CDU, die ihren Antrag mit der Begründung versehen haben: “Das Kruzifix ist Symbol einer jahrtausendalten christlichen Kultur und soll als solches nicht zur Beliebigkeit einer
sich abzeichnenden kulturellen Diskussion verwertet werden.”
Harheim als Ort der Auseinandersetzungen zwischen christlichem Abendland und islamistischem Fundamentalismus? Vielleicht wäre man besser beraten, das mit etwas Abstand nüchterner zu betrachten. Längst nicht jedem
Toten bedeutet das Kreuz oder der christliche Glaube soviel, daß er darauf nicht verzichten mag. Und längst nicht jeder Tote ist Mitglied einer christlichen Kirche.
Da ist die Ansicht der GRÜNEN vielleicht
verständlich: eine Trauerhalle ist ein öffentliches Gebäude (und keine Kirche) und christliche Symbole haben in öffentlichen Gebäuden nichts zu suchen.
(27.1.2004)
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