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Alles neu macht der Mai. Umgestaltung am Born.
Sieht aus wie eine Großbaustelle: Felsblöcke, Pflastersteine, Absperrgitter, Bagger. Was ist nur am Born los?
Spaziergänger reiben sich erstaunt die Augen. Mitglieder des KJV fürchten um das Bornfest. Auf der kleinen beschaulichen Grünanlage an der Riedhalsstraße sind schwere Bauarbeiten im Gange. Die Sandsteinmauer
ist schon beseitigt. Die Terrassenanlage mit großen Muschelkalk-Steinblöcken sieht nach Reisanbau aus. Was ist nur los?
Nun, die Sandsteinmauer ist in die Jahre gekommen und war zunehmend einsturzgefährdet.
Nach langen Beratungen und nach vielen Vorschlägen und Entwürfen entstand aus den Vorstellungen des Grünflächenamtes und der Ortsbeiräte eine schlichte und leicht geschwungene Terrassenlandschaft. Die
“Tanzfläche” bleibt dabei ebenso erhalten, wie die Schlittenabfahrt. Der Wiederaufbau der Sandsteinmauer war nicht mehr geplant, da sie nicht mehr Ziel von Graffiti-Verzierungen werden sollte. An die
ursprüngliche Anmutung des Borns erinnert eine Sandsteinstele.
“Aber hat das Denkmalamt denn die Pläne gesehen?” fragt ein besorgter Harheimer und kratzt sich am Kopf. “Ja” lautet die
Antwort. Auch wenn sich manch ein Harheimer noch an den Anblick vor 50 Jahren erinnert, aber Denkmalschutz hat für die Anlage nie bestanden. Genausowenig, wie eine Gefahr für das Bornfest. Das wird auch in diesem
Jahr stattfinden können.
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