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Während weiße Weihnachten bisweilen als romantisch und besonders festlich empfunden werden, tritt oft ein abrupter Stimmungswechsel nach den Feiertagen ein: die weiße Pracht muss weg, zumindest von Straßen und
Gehwegen. Nur: wer machts? Und wohin damit?
Die FES und FFR, Hauptbeauftragte für die Räumung der städtischen Straßen, kommen mit dem Räumen - besonders bei weiterhin
fallenden weißen Niederschlägen - nicht nach. Oft genug beschränkt sich die Schneeräumung auf die Hauptverkehrsstraßen und für die Seitengassen ist keine Kapazität mehr vorhanden, um häufiger als alle paar Tage
einmal kurz den Schnee von der Straße weg zu schieben - nur: wohin. So schieben mitunter die Anwohner den Schnee auf die Straße, und die Räumfahrzeuge schieben ihn wieder zurück.
Deswegen Manöverkritik in der
Bürgerfragestunde des Ortsbeirates. Es wird aufgezählt, in welchen Straßen und an welchen Plätzen Schnee und Eis oft wochenlang lagen. Auch an der Bushaltestelle Hochfeldstraße wurde nicht geräumt, dort mussten die
Fahrgäste - selbst nachdem ringsherum getaut war - noch über eine vereiste Piste unter Sturzgefahr den Bus entern oder verlassen. Der Fuß- und Fahrradweg zwischen Harheim und Bonames neben der Landesstraße war
unpassierbar, so daß die Fußgänger teilweise auf der Landesstraße selbst gehen mussten. Der Verbindungsweg zur S6 am Berkersheimer Bahnhof. Nicht geräumt und für Fußgänger so gut wie unpassierbar. Hier konnten sie
nur auf der schmalen Straße gehen, die für den Bus gedacht ist.
Aber auch bemerkenswerte konstruktive Vorschläge werden geäussert: die ansässigen Landwirte könnten doch in die Räumung miteinbezogen werden
(gegen eine Aufwandsentschädigung versteht sich), die sind vor Ort und schnell da, wo es notwendig ist. Der Schnee könnte in die Nidda gekippt werden (na also ob das so gut ist ???) oder auf die Felder abgeladen
(wird nicht gehen, da der Schnee oft mit Streusalz belastet ist, das nicht in die Erde gelangen darf).
Eine Frage konnte allerdings immer noch nicht geklärt werden: Wie sind die unwilligen Nachbarn dazu zu
bringen, den Gehweg vor ihrem Zaun vom Schnee zu räumen. Ein anonymer Schreiber eines Briefs an den Ortsvorsteher hatte empfohlen, die Ortsbeiräte selbst sollten doch zu den bösen Nachbarn gehen und denen Sanktionen
androhen. Da wird aber viel Arbeit auf die 9 ehrenamtlichen Ortsbeiräte zukommen..... .
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