Harheim - ein Stadtteil mitten in der Natur. Hier können Kinder noch sehen, wo ihr Obst und Gemüse wächst. Hier sind wichtige Grünflächen, die für den Erhalt des Klimas bedeutsam sind. Aber wir müssen darauf achten, diese paradiesische Natur zu erhalten.

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Naturschutz gibt es in Harheim schon viel länger als es Grüne in Harheim gibt. Schon in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts haben sich Bürger für die Nidda-Renaturierung und für den Schutz der seltenen Flora und Fauna - besonders im Riedgebiet der Nidda - eingesetzt. Da wurden Frösche und Kröten über die Straße getragen oder die Straße gar komplett für den Verkehr geschlossen. Nach vielen Anträgen der GRÜNEN wurde 2008 das fünf Hektar große Harheimer Ried als erstes „kommunales Naturschutzgebiet“ in Frankfurt eingeweiht und damit eine beachtliche Liste von seltenen Tieren und Pflanzen unter Schutz gestellt.
 

Am Niddabogen fällen Biber wieder Bäume und seit 2016 ist das aufgestellte Storchennest jedes Jahr mit einem Storchenpaar belegt, das regelmäßig für Nachwuchs sorgt. In den Streuobstwiesen Harheims sind viele Brutröhren für den gefährdeten Steinkauz aufgehängt worden. Seitdem gibt es in Harheim die größte Steinkauz-Population in Frankfurt.

Nur solange die Natur noch intakt ist, kann man sie auch schützen. Aber diese paradiesische Natur ist auch bedroht. Beispielsweise durch die illegale Ablagerung von Altreifen und Müll. Oder durch das gewerbliche Abernten der Früchte, durch das Fällen geschützter Streuobstbäume. Genauso aber auch durch das gedankenlose Laufenlassen von Hunden, die auf die angebauten Lebensmittel ihr Häufchen setzen.
 

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Nach vielen Anträgen der GRÜNEN
wurde 2008 das fünf Hektar große Harheimer Ried
als erstes „kommunales Naturschutzgebiet“
in Frankfurt eingeweiht



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Natur und Umwelt